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Eine ganzheitliche Heilmethode

Die klassische Homöopathie ist eine individuelle und ganzheitliche Heilmethode, die Körper, Seele und Geist als eine Einheit ansieht. Sie wirkt regulierend auf den Körper und soll die Selbstheilungskräfte im Menschen fördern.

Homöopathie bietet gute Behandlungsansätze bei akuten und chronischen Erkrankungen sowohl körperlicher Leiden wie auch geistiger und seelischer Störungen.

Behandlungsspektrum

Körperliche Erkrankungen
Gute Behandlungsmöglichkeiten sind beispielsweise gegeben bei:

  • Infektanfälligkeiten, wiederkehrende Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Chronische Erkrankungen
  • Allergien, Asthma, Hauterkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Schwindel und andere Kreislauferkrankungen
  • Migräne, chronische Schmerzen
  • Funktionelle Störungen innerer Organe
  • Rücken-, Gelenk- und andere Rheumatische Beschwerden

Geistige und seelische Störungen
Gute Behandlungsmöglichkeiten sind beispielsweise gegeben bei:

  • ADHS
  • Angst und Unruhezustände
  • Depressionen
  • Erschöpfungszustände
  • Konzentrationsschwäche
  • Lese- und Rechtschreibschwäche
  • psychosomatische Erkrankungen
  • Schlafstörungen

Vor allem bei Kindern bietet die Homöopathie gute Behandlungsansätze. Kinder leiden heute zunehmend unter den Beschwerden wie Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Lernschwierigkeiten und Aggressivität. Aber auch durch Trennung bedingte psychische Veränderung wie Verschlossenheit, Ängste oder Traurigkeit.


Behandlungsverlauf

Zu Beginn der Behandlung steht ein ausführliches, in der Regel ein zwei Stunden dauerndes Untersuchungsgespräch. Darin möchte ich mir ein umfassendes Bild vom Patienten verschaffen, um ein passendes Arzneimittel auswählen zu können. Neben den Symptomen der Krankheit, werden auch frühere Erkrankungen, Erkrankungen der Vorfahren und die Lebensgewohnheiten des Patienten wie Ängste und Sorgen, Gedanken und Träume besprochen.

Das verabreichte Arzneimittel wird einmalig oder mehrfach eingenommen. Üblich ist, dass bei langwierigen Erkrankungen nach 4 bis 6 Wochen ein Folgetermin vereinbart wird, indem die Wirkung des Arzneimittels überprüft sowie die weitere Vorgehensweise besprochen wird.


Je nach Schwere der Erkrankung ist die Dauer der homöopathischen Behandlung unterschiedlich. Bei einer akuten Erkrankung zeigt ein gut gewähltes Mittel oft schon nach kurzer Zeit (Minuten/Stunden) seine Wirkung. Die Behandlung einer schweren und langwierigen chronischen Erkrankung erfordert mehr Zeit und Geduld. Ein Heilversprechen kann jedoch nicht gegeben werden.

Heilung mit ähnlichem Leiden

Der  Begriff „Homöopathie“ stammt aus der griechischen Sprache und kann mit „ähnliches Leiden“ übersetzt werden. Damit ist gemeint, dass eine homöopathische Arznei genau die Symptome einer Krankheit zu heilen vermag, die entstehen würden, wenn wir die Substanz dieses Heilmittels in gesundem Zustand überdosiert einnehmen würden. Zum Beispiel kommt es nach Einnahme einer Zubereitung aus dem wilden Jasmin zu Fieber, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit, also zu typischen Grippe-Symptomen. Somit ist leicht nachvollziehbar, dass der wilde Jasmin (Gelsemium) bei grippalen Infekten mit entsprechenden Symptomen als homöopathische Arznei häufig verabreicht wird. Der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der Homöopathie, prüfte durch zahlreiche Selbstversuche viele weitere mineralische, pflanzliche und tierische Substanzen, die er dann auf ganz bestimmte Art und Weise verdünnte und anschließend verschüttelte (potenzierte). Die Wirksamkeit dieser Substanzen wurde durch Arzneimittelprüfungen an Gesunden getestet und hat sich bei der Behandlung Kranker bestätigt. Auch heute noch werden Arzneimittel an gesunden Menschen getestet und die Ergebnisse minutiös aufgezeichnet, so dass uns Homöopathen inzwischen mehr als 3.000 geprüfte Mittel zur Verfügung stehen.